awo head start 201602

Das gemeinsame Engagement der Westparkgrundschulen-Rektorin, Jutta Schoft, und des AWO-Geschäftsführers, Werner Weishaupt, führte schließlich zum Erfolg: Seit September 2016 ist das AWO-Angebot im Bildungshaus Westpark neben der Kindertagesstätte, dem Hort und der Mittagsbetreuung um die Jugendsozialarbeit (JaS) erweitert worden. An die zuständige JaS-Fachkraft und Sozialpädagogin Frau Ursula Kemmer können sich Schülerinnen und Schüler selbständig wenden. Auch besorgte Eltern und Lehrkräfte finden Unterstützung in ihren Anliegen, für Konflikte oder Probleme gemeinsam Lösungen zu finden, eventuell unter Einbeziehung anderer Hilfsangebote.

Das Konzept verfolgt einen präventiven Ansatz unter dem Motto „Gemeinsam geht es besser“. Es bringt zum Ausdruck, dass die lange währende strikte Trennung zwischen Schule und Sozialarbeit bei der Kinder- und Jugendhilfe überwunden ist.  Bislang galt, dass eine akute Gefahr für das Wohl eines Kindes bestehen musste, bevor die öffentliche Kinder- und Jugendhilfe tätig werden konnte. Sowohl das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Migration, dem die Kinder- und Jugendhilfe zugeordnet ist, als auch das für die Schulen verantwortliche Kultusministerium entwickelten zur Förderung der Integration benachteiligter Kinder das Konzept für die Jugendsozialarbeit (JaS) gemeinsam, um die strikte Trennung von Schule und Sozialarbeit zu überwinden.

Ursula Kemmer
Diplom-Sozialpädagogin und Familientherapeutin
Telefon 0821-3249494
Mobil 0171-3537602

Den aktuellen Flyer zu JaS - Jugendsozialarbeit an Schulen finden Sie hier.

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