awo head start 201602

AWO 17 07 22 4069

Bilderbuchwetter mit sommerlich blauweißem Himmel und ein laues Lüftchen lockten zahlreiche Gäste zum „Rock am Lama“ in die Langemarckstraße, bzw. in den Garten des Marie-Juchacz-Zentrums. Neben Speis und Trank in Form von Kuchen, Salaten, Grillwürsten, Kaffee, Erfrischungsgetränken und alkoholfreien Cocktails gab es Hörgenuss vom Feinsten: Martin Kolbe und Jean-Pierre von Dach aus der Schweiz lieferten Gitarren- und Sangeskunst auf höchstem Niveau, wobei die Psychiatrietexte und die sehr persönlichen Ansagen von Martin Kolbe – selbst ein bipolar erkrankter Mensch - die Zuhörenden tief beeindruckten. Zu späterer Stunde erfreute die Augsburger Band „So What“ die Feiernden mit gekonnter Covermusik.
Gleichzeitig nahmen viele Interessierte die Gelegenheit wahr, die neuen Räumlichkeiten der AWOVITA-Niederlassung in der 'Lama', der Langemarckstraße (ehemals AWOVITA-Niederlassung Eberlestraße) zu besichtigen und die dort vorhandene Kunstausstellung mit Werken psychisch kranker Künstler/innen anzuschauen.
Auch die vielfältigen und kunsthandwerklichen Produkte der drei Beschäftigungs- und Trainingszentren des Lotte-Lemke-Zentrums in Kaufbeuren, des Clemens-Högg-Hauses und des Marie-Juchacz-Zentrums in Augsburg erfreuten sich großer Beliebtheit.
Jung und alt betätigten sich aktiv beim gegenseitigen „blinden“ Portraitieren, was den Akteuren sehr viel Spaß machte. Die Ergebnisse waren witzig und zuweilen so gut, dass die portraitierten Personen sogar von Dritten erkannt wurden.
Das Fest war ein gelebtes Miteinander bei sommerlich leichter und gelöster Atmosphäre, guter Laune und zahlreichen guten Gesprächen.
Eine Besucherin sprach für viele, als sie sagte: „Das ist ein richtig schönes gechilltes Sommerfest, bei dem man gar nicht mehr weiß, wer nun ein psychisches Handicap hat und wer nicht.“ Dem ist wohl nichts weiter hinzu zu fügen.

AWO 17 07 22 4185

Es war am 22.07.2017 ein schönes Feste,
und es kamen viele Gäste.
Es war recht schön für kulinarische Genüsse,
das Wetter war Gott sei dank schön und ohne Regengüsse.
Bei der Besichtigung des Marie-Juchacz-Zentrums bekam man guten Einblick,
ins Betreute Wohnen, ins neue Haus, ganz chic.
Genauso hatte man in großer Hitze,
auch Freude und so mancher machte Witze.
Vor dem Kuchenstand konnte man ersuchen,
gegen Spende zu bekommen Kaffe und Kuchen.
Am anderen Stand gabs Bücher,
und schöne selbstgemachte Tücher.
Auch konnte man sich drüben,
im Blinden-Malen üben.

Gedicht des Tagesstättenbesuchers Patrick Mack

 

 

 

 

 

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